Österreichisch-französischer Joseph-Roth-Preis
Österreich und Frankreich vergeben laut Zeitungsberichten vom Mittwoch (22. April) in diesem Jahr erstmals den "Joseph-Roth-Preis" für einen publizistischen Beitrag zum verbesserten Verständnis der Beziehungen beider Länder.

Der Preis ist mit 50 000 Schilling dotiert und geht an einen österreichischen oder französischen Journalisten, es sind sowohl Text- als auch Ton- oder Filmbeiträge zum Bewerb zugelassen. Die Beiträge müssen in deutscher oder französischer Sprache abgefaßt und zwischen Oktober 1997 und Juni 1998 veröffentlicht worden sein.

Einreichungen sind bis zum 30. Juni 1988 bei der französischen Botschaft in Wien bzw. bei der österreichischen Botschaft in Paris möglich, die Preisvergabe erfolgt am 2. September 1998 in Wien.

Träger des Preises sind der Verband österreichischer Zeitungen, Radio Österreich International, die Bank Austria, die Association de la Presse Diplomatique und die französische Tageszeitung Le Monde.

Der Preis wird im Gedenken an den österreichischen Schriftsteller und Journalisten Joseph Roth (1894-1939) vergeben, der ab 1933 im Pariser Exil lebte.





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